-
20.08.2019
- → Ausland
Ministerin: Bundeswehr länger in Syrien und Irak
Amman. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat sich für eine Verlängerung des deutschen Militäreinsatzes in Syrien und Irak ausgesprochen. Die Ministerin sagte nach einem Treffen mit ihrem jordanischen Amtskollegen Ayman Safadi am Montag, sie habe »den Wunsch mitgenommen, dass das Engagement verstetigt wird«. Zuvor hatte sie bereits den jordanischen König Abdullah II. getroffen. Jordanien erwarte, dass der Kampf gegen den »Islamischen Staat« (IS) »Seite an Seite fortgesetzt« werde, sagte Safadi.
Das derzeitige Mandat »Counter Daesch/Capacity Building Iraq« läuft noch bis zum 31. Oktober. Die Mandatsobergrenze liegt bei 800 Bundeswehr-Soldaten, aktuell beläuft sich die Kontingentstärke auf knapp 450 Soldaten. Die Bundeswehr beteiligt sich unter anderem mit »Tornado«-Aufklärungsflügen an dem internationalen Militäreinsatz. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!