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Stereotype prägen weiter Ausbildungswahl

Berlin. Die Berufswahl junger Menschen ist noch immer von tradierten Vorstellungen der Geschlechterrollen geprägt. Dies habe eine Untersuchung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) ergeben, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag berichtete. Junge Frauen wählen demnach überwiegend den Beruf der Kauffrau für Büromanagement und der (zahn-)medizinischen Fachangestellten. Aber 2018 ließen sich mehr zur Fachinformatikerin ausbilden als im Jahr zuvor. Der Deutsche Gewerkschaftsbund mahnte, die Betriebsleitungen müssten »mehr tun, um jungen Frauen und Männern eine Berufsorientierung frei von Rollenklischees zu ermöglichen«. Nötig seien deshalb schulische und betriebliche Angebote zur gendersensiblen Berufsorientierung. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2019, Seite 15, Feminismus

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