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Wasserball

Auch mal eine weghauen

Gwangju. Nach der dritten knappen Niederlage gegen eine Topnation waren die deutschen Wasserballer der Verzweiflung nahe. »Bitterer geht es nicht«, sagte Stürmer Dennis Eidner: »Heute war es unsere eigene Dummheit.« Beim ersten Plazierungsspiel am Donnerstag hatte man gegen Serbien bis 13 Sekunden vor dem Schluss mit 12:11 geführt – doch eine Unachtsamkeit kostete die Chance auf das beste WM-Ergebnis seit 28 Jahren. Nach dem späten Ausgleich musste sich die Auswahl des Deutschen Schwimmverbandes im Fünfmeterwerfen mit 16:17 geschlagen geben. Statt am Samstag um den fünften WM-Platz zu kämpfen, ist im letzten Spiel in Gwangju gegen Griechenland »nur« noch Rang sieben möglich.

Nachdem man zuvor schon Italien (7:8) und Titelverteidiger Kroatien (8:10) auf Augenhöhe begegnet war, soll wenigstens ein Abschlusssieg her. »Wir wollen hier nicht mit vier Niederlagen rausgehen, und am Ende heißt es: Wir waren ganz knapp dran an den Topnationen. Jetzt müssen wir auch mal eine weghauen«, forderte Eidner. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2019, Seite 16, Sport

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