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Bericht: FDP prangert Strafzinsen an

Düsseldorf. Deutsche Banken haben im vergangenen Jahr einem Zeitungsartikel zufolge rund 2,4 Milliarden Euro an Strafzinsen auf ihre bei der Bundesbank gehaltenen Einlagen bezahlt. Das gehe aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, wie die Rheinische Post am Sonnabend berichtete. Demnach leisteten alle Institute im Euro-Raum zusammen Zahlungen von rund 7,5 Milliarden Euro, weil die Europäische Zentralbank (EZB) ihnen negative Zinsen in Rechnung stellte.

Unter den niedrigen Zinsen leiden dem Papier zufolge vor allem kleinere Kreditinstitute. »Die Nullzinspolitik der EZB schadet insbesondere Sparkassen und Volksbanken«, warnte FDP-Politiker Frank Schäffler. »Je länger sie anhält, desto größer werden die Probleme.« (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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