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Druschba-Pipeline erneut geschlossen

Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Auf der PCK Raffinerie in Schwedt (10.1.2007)

Schwedt. Die russischen Öllieferungen über die »Freundschafts«-Pipeline Druschba zur Raffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt sind erneut unterbrochen. Ein Sprecher des Energiekonzerns Shell bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht im Handelsblatt. Wie schon im April habe man bei den Öllieferungen zwischen Russland und Westeuropa eine leicht erhöhte Konzentration organischen Chlorids im angelieferten Rohöl festgestellt. Der Stoff richtet Schaden in den Raffinerien an. Schon damals war die Versorgung vorübergehend gestoppt worden. Mit Lieferanten und Pipelinebetreiber sei man im Gespräch, um mögliche Ursachen zu klären, so Shell. Die Belieferung mit Rohöl werde über den Hafen Rostock organisiert.

Im PCK Schwedt werden jährlich 12 Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet – zu Diesel, Benzin, Kerosin, Flüssiggas, Heizölen und Bitumen. 1.200 Arbeiter werden dort beschäftigt. Gesellschafter sind Rosneft Deutschland, Shell Deutschland und die AET-Raffineriebeteiligungs-Gesellschaft. Die Pipeline beliefert neben der Raffinerie PCK Schwedt auch die Raffinerie in Leuna in Sachsen-Anhalt. (dpa/jW)

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Erschienen am 06.07.2019, Kapital & Arbeit

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