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Zinsmanipulator zieht vor Gericht

Paris. Der frühere Händler der Großbank Barclays, Philippe Moryous­sef, will vor Gericht ziehen: Großbritannien habe sein Recht auf ein faires Verfahren verletzt, sagte der Anwalt des Franzosen, David De Castro, am Montag. Moryoussef wurde im Juli 2018 von einem Londoner Gericht in Abwesenheit zu acht Jahren Haft verurteilt, nachdem er sich nach Frankreich abgesetzt hatte. Ihm wird vorgeworfen, von 2005 bis 2009 den Interbanken-Zinssatz Euribor zum eigenen Vorteil beeinflusst zu haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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