-
25.06.2019
- → Inland
Beamtenbund gegen Befristungsmisere
Berlin. Der Beamtenbund DBB hat die vielen befristeten Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst kritisiert. Angesichts der Bestrebungen der Bundesregierung, die Zahl der sachgrundlosen Befristungen einzudämmen, sagte der DBB-Vorsitzende Ulrich Silberbach am Montag in Berlin: »Die Politiker in Bund und Ländern sollten erst mal die eigenen Häuser in Ordnung bringen und die Befristungsmisere im öffentlichen Dienst beenden.« 2017 hatten 8,3 Prozent der Beschäftigten in Deutschland einen befristeten Arbeitsvertrag. Der öffentliche Dienst nahm dabei mit 9,5 Prozent Befristungen den Spitzenplatz ein, im Vergleich zu 7,1 Prozent in der Privatwirtschaft. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
