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»Genozid« an Kanadas Ureinwohnerinnen

Ottawa. In Kanada ist am Montag (Ortszeit) der Abschlussbericht einer Untersuchung über Tausende von vermissten und ermordeten indigenen Frauen und Mädchen vorgestellt worden. In dem Jahrzehnte umfassenden Zeitraum seien »anhaltende und absichtliche Muster systemischer rassistischer und geschlechtsspezifischer Menschenrechtsverletzungen« deutlich geworden. Für Marion Buller, Hauptkommissarin der Untersuchung, sei das »Völkermord«. Der bei der Vorstellung anwesende kanadische Premierminister Justin Trudeau erklärte, die anhaltende Gewalt gegen indigene Frauen und Mädchen sei »absolut inakzeptabel« und müsse enden. Seine Regierung, die die Untersuchung eingeleitet habe, werde einen nationalen Aktionsplan entwickeln und umsetzen. (Xinhua/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2019, Seite 7, Ausland

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