Zum Inhalt der Seite

Ein Brief kostet ab Juli 80 Cent

Bonn. Das Briefporto steigt in Deutschland. Das Versenden eines Standardbriefs im Inland soll von Juli an 80 Cent kosten statt bisher 70 Cent, wie die Deutsche Post am Montag in Bonn mitteilte. Für die Postkarte ist eine Erhöhung von 45 auf 60 Cent vorgesehen, auch andere Briefarten werden teurer. Zuvor hatte die Bundesnetzagentur einen Preiserhöhungsspielraum festgelegt. Abschließend nimmt die Behörde die beantragte Portoerhöhung der Post unter die Lupe, was aber als Formsache gilt.

Ursprünglich sollte das Porto insgesamt nicht so stark steigen. Die Bundesnetzagentur hatte im Januar einen Erhöhungsspielraum von 4,8 Prozent vorgeschlagen, was der Bonner Konzern als zu wenig kritisiert hatte. Daraufhin bekam das Unternehmen Schützenhilfe von der Bundesregierung, die eine Verordnung änderte und den Spielraum für Preiserhöhungen vergrößerte. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2019, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!