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Regierung gegen Konjunkturprogramm

Berlin. Trotz Wirtschaftsflaute erteilt die Bundesregierung Forderungen nach einem Konjunkturprogramm eine Absage. Man setze statt dessen auf eine Kombination von solider Haushaltspolitik und Investitionen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. »Das wird auch in den kommenden Jahren die Bedingungen für weiteres Wachstum verbessern.« Laut Bundesbank dürfte sich die Wirtschaft Anfang 2019 nach dem Durchhänger im vorigen Jahr wieder etwas gefangen haben, auch wenn die Industrie noch schwächelt. IWF-Chefin Christine Lagarde hatte Berlin im Februar aufgefordert, im Fall eines Abschwungs mit höheren Staatsausgaben gegenzusteuern – etwa bei der Modernisierung der Infrastruktur. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2019, Seite 2, Inland

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