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Leiharbeiter meist Geringverdiener

Heidelberg. Bei Leiharbeitern ist der Anteil von Geringverdienern in Vollzeitjobs deutlich höher als bei den übrigen Beschäftigten. Zum Jahresende 2017 erhielten bundesweit 62,8 Prozent der sozialversicherungspflichtig in Vollzeit tätigen Leiharbeiter ein Gehalt unterhalb der Niedriglohngrenze von 2.139 Euro brutto, berichtete die Rhein-Neckar-Zeitung vergangenen Donnerstag. Bezogen auf alle Vollzeitbeschäftigten lag diese Quote demnach bei 19,8 Prozent. Die Zeitung berief sich auf Daten der Bundesagentur für Arbeit, die die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann, ausgewertet hatte. Leiharbeiter verdienten demnach im Schnitt 1.868 Euro brutto, die übrigen Beschäftigten 3.209 Euro. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2019, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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