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Eisschnelllauf
Was für ein Timing
Inzell. Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft hat den Zeitpunkt der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im Fall Claudia Pechstein kritisiert. »Zwei Tage vor der WM – dem wichtigsten Wettkampf des Jahres – ist solch eine Entscheidung für mich nicht nachvollziehbar«, sagte der DESG-Sportdirektor Matthias Kulik am Mittwoch in Inzell. Zugleich äußerte er Verständnis für die Situation der Athletin. Am Abend zuvor hatte sie bereits die Absage ihrer geplanten vier WM-Starts in Erwägung gezogen. Die fünfmalige Olympiasiegerin hatte tags zuvor ein Urteil des EGMR in Strasbourg zu ihrer früheren Zweijahressperre akzeptieren müssen. (dpa/jW)
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