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Migranten aus Libyen evakuiert

Tripolis. 130 Migranten aus dem Sudan, Äthiopien, Eritrea und Somalia haben am Dienstag das Sammel- und Abfahrtszentrum des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Tripolis Richtung Niamey in Niger verlassen, wie das UNHCR mitteilte. Sie seien alle zuvor dank der Fürsprache der UN-Organisation aus verschiedenen libyschen Gefangenenlagern entlassen worden. Libyen ist aufgrund der instabilen politischen Lage ein bevorzugter Ausgangspunkt für die Flucht über das Mittelmeer. Libysche Sammelunterkünfte sind überfüllt mit Tausenden Migranten, die auf See gerettet oder von libyschen Einsatzkräften verhaftet worden sind. (Xinhua/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2019, Seite 2, Ausland

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