-
15.01.2019
- → Sport
Starker Schluss
Melbourne. Drei Tage nach seiner Rücktrittsankündigung hat der britische Tennisstar Andy Murray in unnachahmlicher Art Abschied von den Australian Open genommen. Der zweimalige Olympiasieger kämpfte trotz seiner unübersehbaren Hüftprobleme über 4:10 Stunden gegen den Spanier Roberto Bautista Agut, ehe er sich mit 4:6, 4:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:4), 2:6 geschlagen geben musste. »Ich habe gedacht, es würde mir leichter fallen«, sagte Murray mit zittriger Stimme: »Das hier ist ein phantastischer Ort, um Tennis zu spielen.« Wegen der Schmerzen, die ihn seit fast zwei Jahren begleiten, hatte Murray (31) am Freitag sein Karriereende angekündigt. In den darauffolgenden Tagen hat fast die gesamte Tenniswelt ihr Bedauern ausgedrückt. In Wimbledon planen sie schon, dem Schotten eine Statue zu errichten.
Derweil hat es von den sechs deutschen Tennisprofis, die am Montag in die Australian Open gestartet waren, nur Angelique Kerber in die zweite Runde geschafft. Sie besiegte die Slowenin Polona Hercog souverän mit 6:2, 6:2. Julia Görges unterlag 6:2, 6:7 (5:7), 4:6 gegen Danielle Collins (USA). Andrea Petkovic musste wegen Kreislaufproblemen infolge eines Infekts gegen Irina-Camelia Begu (Rumänien) beim Stand von 7:6 (7:3), 3:4 aufgeben. Wenig überraschend waren die Niederlagen von Jan-Lennard Struff, Peter Gojowczyk und Grand-Slam-Debütant Rudolf Molleker. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!