Zum Inhalt der Seite

Italiens Regierung erwartet keine Rezession

Mailand. Italiens Finanzminister Giovanni Tria rechnet nicht mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in seinem Land. Es könne allerdings eine Phase der Stagnation geben, sagte Tria der Zeitung Corriere della Sera vom Sonntag. »Ich sehe keine Rezession.«

Zuletzt hatten die italienischen Unternehmen ihre Produktion unerwartet kräftig gedrosselt. Wegen der Konjunkturflaute und vor allem wegen des Streits mit der EU-Kommission über das Defizitziel für 2019 war das Land in den Schlagzeilen, obwohl inzwischen Frankreich ebenfalls angekündigt hat, die Verschuldung stärker als vorgesehen zu erhöhen.

Anzeige

Unlängst stimmte das Parlament in Rom den geänderten Budgetplänen der Regierung zu, nachdem diese sich mit der EU-Kommission darauf verständigt hatte, die geplante Neuverschuldung von 2,4 auf 2,04 Prozent zu senken. Italien trägt Schulden in Höhe von circa 131 Prozent seiner Wirtschaftsleistung mit sich herum und wird darin in der EU nur von Griechenland übertroffen. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!