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»Agrar-Atlas 2019«: EU fördert die Großen

Berlin. Die Agrarpolitik der Europäischen Union sollte Umweltschützern zufolge stärker auf die Förderung mittlerer und kleiner Betriebe abzielen. Dies haben der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Heinrich-Böll-Stiftung am Mittwoch anlässlich der Vorstellung des »Agrar-Atlas 2019« in Berlin gefordert. Die derzeitige Landwirtschaftspolitik sei »unökologisch, ungerecht und ineffektiv«. Ein Prozent der Betriebe bekomme demnach 20 Prozent der Subventionen. »Wir müssen weg von pauschalen Zahlungen pro Fläche«, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Davon profitierten die Großbetriebe. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2019, Seite 5, Inland

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