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Zahlen zu untergebrachten Kindern durch Jugendamt

Berlin. Die Zahl der Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen in der Bundesrepublik ist in den vergangenen Jahren offenbar gestiegen. Ein großer Teil davon entfalle zwar auf die Gruppe der alleinreisenden minderjährigen Flüchtlinge, wie einem Bericht der Welt (Onlineausgabe) vom Mittwoch zufolge aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht. Auch von jener Gruppe abgesehen stieg die Zahl der Inobhutnahmen zwischen 2010 und 2017 demnach von 33.521 auf 38.891. Im Bundesdurchschnitt konnten 41 Prozent der Kinder danach wieder zu ihren Erziehungsberechtigten zurückkehren.

Während in Hamburg (27 Prozent) und Berlin (30 Prozent) nicht einmal ein Drittel der Kinder innerhalb desselben Jahres zurückkehrten, waren es laut dem Bericht in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern 46 Prozent. (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2019, Seite 1, Inland

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