Zum Inhalt der Seite

Italien: Rettet Regierung Cariga-Bank?

Mailand. Im Fall der mit faulen Krediten belasteten italienischen »Banca Carige« hat sich offenbar der Staat eingeschaltet. Es gebe Gespräche mit dem Finanzministerium über den Erwerb von Forderungen im Volumen von 3,7 Milliarden Euro, berichtete die Zeitung Il Messaggero am Freitag. Die Bilanz solle auf diesem Weg aufgebessert werden, um es so für mögliche Fusionspartner attraktiver zu machen. Carige sitze auf Darlehen im Volumen von rund zwei Milliarden Euro, die wahrscheinlich nicht mehr zurückgezahlt würden sowie auf ausfallgefährdeten Krediten im Umfang von 1,7 Milliarden Euro. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!