-
03.01.2019
- → Medien
Papst muss neuen Sprecher suchen
Rom. Mitten in der größten Krise seines bisherigen Pontifikats muss Papst Franziskus seinen Sprecher wechseln. Der bisherige Chef des Presseamtes, Gregory Burke, und seine Stellvertreterin Paloma García Ovejero legten vollkommen überraschend ihr Amt nieder.
Die Nachricht traf Journalisten und auch die Mitarbeiter der vatikanischen Medien am Silvestertag unvorbereitet. Und sie kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Der Vatikan steht wegen Missbrauchsskandalen in verschiedenen Ländern derzeit stark in der Kritik. Auch dem Papst selbst wird vorgeworfen, nicht genug gegen pädophile Geistliche und Vertuschung zu tun. Im Februar steht ein Gipfel zum Thema Missbrauch mit Bischöfen aus aller Welt im Vatikan an. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!