-
22.11.2018
- → Feuilleton
East Side Gallery bleibt
Die Berliner East Side Gallery gehört seit 1. November zur Stiftung Berliner Mauer. Eine weitere Zerstörung der »weltweit längsten Open-Air-Galerie« ist damit nach Worten von Stiftungsdirektor Axel Klausmeier und Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) für die Zukunft ausgeschlossen. Das mit 1,3 Kilometer längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer steht unter Denkmalschutz, die dazugehörigen Grundstücke sind an die Stiftung Berliner Mauer übertragen worden. Für das Gelände am Ufer der Spree gebe es auch keinen Bebauungsplan und keine Bauvoranfragen mehr, sicherte Klausmeier zu. (epd/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
