Gegründet 1947 Freitag, 6. Dezember 2019, Nr. 284
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
Aus: Ausgabe vom 22.11.2018, Seite 5 / Inland

Weiter Streit in Thyssen-Führung

Essen. Thyssen-Krupp-Chef Guido Kerkhoff will sich von den erneuten Differenzen in der Konzernführung nicht irritieren lassen. »Wir haben einen funktionsfähigen Aufsichtsrat mit einem Aufsichtsratsvorsitzenden«, sagte der Manager am Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz in Essen.

Spätestens seit der Fusion des Stahlbereiches mit »Tata Steel« steckt der Konzern in Turbulenzen, hauptsächlich, weil einige Großinvestoren andere Vorstellungen haben als der Vorstand. Insidern zufolge hatte sich der Aufsichtsrat (AR) am Tag zuvor nicht auf eine Berufung des scheidenden Daimler-Finanzvorstands Bodo Uebber einigen können. Dieser habe eine deutliche Erhöhung der Bezüge für die AR-Mitglieder gefordert, was die »Arbeitnehmerseite« im AR ablehne. (Reuters/jW)

Mehr aus: Inland