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Flüchtlinge in Libyen ohne medizinische Hilfe

Tripolis. Die Hilfsorganisation »Ärzte ohne Grenzen« (MSF) hatte auch am Freitag noch keinen Zugang zu den etwa 80 Flüchtlingen, die am Dienstag durch libysche Einsatzkräfte gewaltsam von dem Containerschiff »Nivin« an Land gebracht worden waren. Die Menschen hatten auf dem Boot im Hafen von Misrata ausgeharrt, nachdem sie vor der libyschen Küste aus Seenot gerettet worden waren. Die Helfer von MSF kritisierten, bei dem Vorgehen der libyschen Behörden handele es sich um einen Bruch des Völkerrechts. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.11.2018, Seite 6, Ausland

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