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Aus: Ausgabe vom 23.10.2018, Seite 16 / Sport
Fußball

Depri-Paule

München. Bayern-Legende Paul Breitner hat den verbalen Rundumschlag von Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge scharf kritisiert. »Ich bin nach wie vor deprimiert, weil ich mir nie vorstellen konnte in 48 Jahren, die ich mit oder am Rande des FC Bayern lebe, dass sich dieser Verein diese Blöße gibt, dass er diese Schwäche zeigt«, sagte Breitner am Sonntag abend im Bayerischen Rundfunk. Mit dem Auftritt sei eine über Jahre geleistete Arbeit kaputt gemacht worden, den deutschen Fußballrekordmeister »aus dieser Arroganzatmosphäre, aus diesem Image, das der FC Bayern landauf, landab hatte«, zu befördern. »Ich muss Respekt vorleben, Achtung vor den Menschen vorleben, Höflichkeit und Fairness vorleben, dann kommt auch einer zurück«, so Breitner. »Das wäre eigentlich die oberste Aufgabe der Führung des Klubs FC Bayern.« (dpa/jW)

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