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Chinas Konzerne zieht es in die Türkei

Berlin. Der Verfall der türkischen Währung ruft chinesische Großunternehmen wie »Alibaba« auf den Plan. Verteter des Onlineeinzelhändlers und weiterer Firmen aus der Volksrepublik suchten aktiv nach Investitionsmöglichkeiten in der Türkei und hätten sich bereits mit Managern dortiger Unternehmen vor Ort getroffen, meldete Reuters am Donnerstag abend. Gespräche hätten Mitte August in Istanbul begonnen. Die Chinesen interessierten sich für Branchen wie Infrastruktur, Bergbau, Energie, Einzelhandel und den Versicherungssektor. Neben »Alibaba« hätten auch der Versicherer »China Life« und das Konglomerat »China Merchants« den Kontakt gesucht. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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