-
20.09.2018
- → Feuilleton
Paul Virilio gestorben
Der französische Philosoph und Kulturkritiker Paul Virilio ist tot. Der 86jährige sei bereits am 10. September an einem Herzstillstand gestorben, gab seine Tochter Sophie Virilio am Dienstag abend in einer Erklärung bekannt, wie dpa meldete. Besonders bekannt wurde Virilio für seine Überlegungen zum technologischen Wandel, die er in einer von ihm so bezeichnete »Wissenschaft der Geschwindigkeit«, der »Dromologie«, zu fassen suchte. Unter anderem in den Büchern »Geschwindigkeit und Politik« oder »Rasender Stillstand« setzte er sich kritisch mit Fragen zu den Auswirkungen von Beschleunigung im Gesellschaftlichen, in der Architektur und auch für den Krieg auseinander. Der 1932 in Paris geborene Virilio wird zu den wichtigsten Vertretern der »Postmoderne« gezählt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!