Zum Inhalt der Seite

Polizeivertreter für »­Intensivtäterdatei«

Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) fordern die Einrichtung einer bundesweiten »Intensivtäterdatei«, sagte GdP-Chef Oliver Malchow der Welt am Sonntag. Die Polizei eines Bundeslandes könne dann auf einen Blick sehen, »in wie vielen anderen Ländern noch Verfahren gegen dieselbe Person laufen«. Der Begriff »Intensivtäter« müsse allerdings erst einheitlich definiert werden. Eine bundesweite Intensivtäterdatei sollte nach Auffassung des kommissarischen BDK-Vorsitzenden Sebastian Fiedler analog zu der bereits vorhandenen Datei »Gewalttäter Sport« eingerichtet werden. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.09.2018, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!