Aus: Ausgabe vom 11.09.2018, Seite 6 / Ausland

UN-Kommissarin fordert neue Migrationspolitik

Genf. Chiles frühere Präsidentin Michelle Bachelet hat bei ihrer ersten großen Rede als neue UN-Kommissarin für Menschenrechte ein Umdenken in der Migrationspolitik weltweit gefordert. »Es ist im Interesse aller Staaten, eine Migrationspolitik zu verfolgen, die sich an der Realität orientiert – und nicht an Panik«, sagte sie am Montag vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. Eine solche Migrationspolitik müsse Möglichkeiten für eine sichere und reguläre Überfahrt beinhalten, statt Menschen auf einen Fluchtweg voller tödlicher Risiken zu schicken. (dpa/jW)

Das junge Welt-Sommerabo

Lesen Sie drei Monate die gedruckte Ausgabe der Tageszeitung junge Welt! Das Abo kostet 62 Euro statt 115,20 Euro und endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Dazu erhalten Sie das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben. Dieses Angebot ist nur bestellbar bis 24. September 2018.

Mehr aus: Ausland
  • Beteiligung deutscher Kampfflugzeuge an Luftangriffen auf Syrien ist offenbar angedacht. Ein Gespräch mit Alexander Neu
    Karin Leukefeld
  • Linke kritisiert EU-Pläne für Hochrüstung der Grenzagentur Frontex
  • Linker Politiker Mélenchon redet in Marseille und stellt sich vor Flüchtlinge
    Hansgeorg Hermann, Paris
  • Linke starten gemeinsame Bewegung in Rom. Grußbotschaft von Sahra Wagenknecht
    Gerhard Feldbauer
  • Sozialdemokraten stärkste Partei bei Wahlen in Schweden. Ultrarechte Schwedendemokraten an dritter Stelle
    Gabriel Kuhn, Stockholm
  • Ansarollah können nicht an Treffen zu Jemen in Genf teilnehmen
    Wiebke Diehl