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UN-Kommissarin fordert neue Migrationspolitik
Genf. Chiles frühere Präsidentin Michelle Bachelet hat bei ihrer ersten großen Rede als neue UN-Kommissarin für Menschenrechte ein Umdenken in der Migrationspolitik weltweit gefordert. »Es ist im Interesse aller Staaten, eine Migrationspolitik zu verfolgen, die sich an der Realität orientiert – und nicht an Panik«, sagte sie am Montag vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. Eine solche Migrationspolitik müsse Möglichkeiten für eine sichere und reguläre Überfahrt beinhalten, statt Menschen auf einen Fluchtweg voller tödlicher Risiken zu schicken. (dpa/jW)
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