Zum Inhalt der Seite
Fußball

Nicht manierlich (1)

Ramallah. Der palästinensische Fußball-Verbandschef Dschibril Radschub will alle rechtlichen Mittel gegen eine einjährige Sperre durch die FIFA nutzen. Der Weltverband hatte die Sanktion mit Ra­dschubs Aufruf zum Verbrennen von Trikots Lionel Messis begründet. Die Entscheidung sei »ungerecht« und »politisch motiviert«, sagte Radschub am Montag bei einer Pressekonferenz in Ramallah. Die Disziplinarkommission der FIFA hatte den Spitzenfunktionär der Anstiftung zu Hass und Gewalt schuldig gesprochen. Radschub hatte Fans vor dem später abgesagten WM-Testspiel zwischen Israel und Argentinien aufgefordert, Trikots und Poster von und mit Messi zu verbrennen. Die Partie sollte am 9. Juni in Jerusalem stattfinden, wurde wegen Drohungen und politischer Proteste dann aber von den Argentiniern abgesagt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2018, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!