Aus: Ausgabe vom 13.08.2018, Seite 4 / Inland

Friedenstour endet vor US-Waffendepot in Roermond

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Ortsmarke. Eine Woche lang sind Aktivisten für Frieden und Abrüstung in die Pedale getreten. Bei einer Fahrradtour des nordrhein-westfälischen Landesverbandes der »Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner« (DFG-VK) demonstrierten sie für Abrüstung und die Ächtung von Atomwaffen. Am 4. August war die Tour in Münster gestartet, führte dann über den belgischen Atomwaffenstützpunkt Kleine Brogel bis zum niederländischen Roermond, wo die Fahrräder am Sonnabend endgültig zum Stehen kamen. Mit der Aktion in Belgien (Foto) machten die Radler am Freitag auf die dort stationierten US-Atombomben vom Typ B-61 nahe der Westgrenze von NRW aufmerksam. Diese Waffensysteme befinden sich auch im niederländischen Volkel und im rheinland-pfälzischen Büchel.

Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW, erklärte: »Wir wollen eine Friedensordnung, die Russland mit einschließt, und keine neue Konfrontation wie zu Zeiten des Kalten Krieges.« (jW)


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