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Dietrichs Schwester

Die Geschichte von Weltstar Marlene Dietrich und ihrer Schwester Elisabeth, »einer Mitläuferin in der Nazizeit«, wie sich dpa ausdrückt, kommt auf die Bühne. Das Stück nach der 2017 erschienenen Doppelbiographie »Fesche Lola, brave Liesel« von Heinrich Thies wird am 7. September im Schlosstheater Celle uraufgeführt. Während die Antifaschistin Marlene Dietrich im Zweiten Weltkrieg unter anderem für US-amerikanische Soldaten sang, betrieb ihre Schwester Elisabeth mit ihrem Mann in Bergen-Belsen ein Kino für Wehrmachtssoldaten und SS-Leute. Celle ist etwa 20 Kilometer vom ehemaligen Konzentrationslager Bergen-Belsen entfernt, wo mehr als 52.000 Häftlinge und 20.000 Kriegsgefangene ums Leben kamen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.07.2018, Seite 11, Feuilleton

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