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Aus: Ausgabe vom 19.07.2018, Seite 16 / Sport
Fußball

Vorerst gestoppt

Frankfurt am Main. Nächste Niederlage für Martin Kind. Der 74jährige Hörgeräteunternehmer – Feindbild vieler Fans in Hannover und teilweise auch darüber hinaus – darf vorerst nicht Mehrheitseigner von Hannover 96 werden. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) lehnte am Mittwoch einen entsprechenden Antrag auf eine Sondergenehmigung beim niedersächsischen Bundesligisten ab. Dies könnte am Ende jedoch sogar dazu führen, dass die sogenannte 50-plus-eins-Regel in Deutschland komplett fällt. Aus Vorsicht hat die DFL bereits beim Bundeskartellamt einen Prüfantrag eingereicht. Offensichtlich ist sich der Verband selbst nicht sicher, ob die 50-plus-eins-Regel möglicherweise gegen kartellrechtliche Bedenken verstößt. Diese besagt, dass der Stammverein die Mehrheit an einem Bundesligisten halten muss. Kind beruft sich bei seinem Vorhaben auf einen 2011 ausgehandelten Kompromiss, demzufolge die Regel außer Kraft gesetzt werden kann, wenn ein Investor sich 20 Jahre lang bei einem Klub engagiert hat. (dpa/jW)

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