Zum Inhalt der Seite
Proteste

Menschenkette gegen Ortega in Nicaragua

Managua. Mit einer Menschenkette haben Tausende Menschen in Nicaragua gegen Präsident Daniel Ortega protestiert. Die Demonstranten kamen am Mittwoch in den Nationalfarben Blau und Weiß auf der Straße zwischen der Hauptstadt Managua und Masaya zusammen, um eine 3,5 Kilometer lange Menschenkette zu bilden. In Managua gingen derweil zahlreiche Anhänger Ortegas in den Farben der regierenden Sandinistischen Befreiungsfront auf die Straße. Die Demonstranten schwenkten rot-schwarze Fahnen und forderten in Sprechchören »Kein Rücktritt« und »Comandante Daniel muss bleiben«.

Erst am Dienstag war es in La Trinidad im Norden Nicaraguas zu Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und der Polizei gekommen. Nach Berichten der Staatsmedien wurde ein Mitglied der Sicherheitskräfte getötet. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2018, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!