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EU plant neuen Euro-Notfallfonds

Brüssel. Die EU-Kommission will mit einem 30 Milliarden Euro schweren Notfallfonds finanziell angeschlagenen Euro-Ländern aus der Patsche helfen. Die Geldmittel sollen bei Wirtschaftsschocks den entsprechenden Staaten in Form von Darlehen zur Verfügung gestellt werden, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit.

Die Mittel sollen zinsfrei und an Staaten vergeben werden, die noch als kreditwürdig gelten und Zugang zum Kapitalmarkt haben. Der neue Fonds – der offenbar parallel zu den bereits bestehenden Einrichtungen etabliert wird – soll den 19 Euro-Mitgliedsländern und den sogenannten Anwärtern zur Verfügung stehen. Dazu zählen Staaten wie Polen, Schweden oder Tschechien, die bereits die wesentlichen Kriterien erfüllen, aber aus unterschiedlichen Gründen dem Euro-Verbund noch nicht beigetreten sind. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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