-
25.04.2018
- → Sport
Kommerz ist machbar
Zürich. Geldscheffeln leichtgemacht: FIFA-Präsident Gianni Infantino will Mitte Mai auf einer Sondersitzung des FIFA-Rats das ominöse 25-Milliarden-Dollar-Angebot eines nicht näher genannten Konsortiums »diskutieren«, die Rechte an einer reformierten Klub-WM und an einer noch zu schaffenden globalen Nations League zu erwerben. Die neue Klub-WM soll den Confed Cup ersetzen. Außerdem könnte die für die WM 2026 beschlossene Erweiterung auf 48 Mannschaften schon für die sagenumwobene Wüsten-WM im Sklavenhalterstaat Katar 2022 vorgezogen werden. In einem ersten Schritt sollen hierfür die Teilnehmer des FIFA-Kongresses im Juni über eine »Machbarkeitsstudie« abstimmen. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!