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Aus: Ausgabe vom 21.04.2018, Seite 16 / Aktion
Aktion 130.000

Vor dem Sturm

Von Ingo Höhmann
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Auf die Menschen zugehen: jW-Verteilaktion am 1. Mai 2016 in Berlin

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, die erste Etappe der diesjährigen 1.-Mai-Aktion ist abgeschlossen. 180 Aktivisten haben gut 106.000 Zeitungen bestellt, welche in mehr als 165 Orten verteilt werden. Dabei sind sowohl Leserinitiativen, altbewährte Einzelkämpfer, aber auch viele Leser, die sich erstmalig an einer solchen Aktion beteiligen.

Die Anlieferung der Zeitungen wird am 30. April in den Morgenstunden erfolgen. Das Aktionsbüro benötigt eine kurze Bestätigung über das Eintreffen der Zeitungen per Mail an ihm@jungewelt.de oder telefonisch unter 0 30/53 63 55-50. Wenn bis 10 Uhr die Zeitungen nicht angekommen sind, dann bitte ebenfalls melden. So können wir rechtzeitig reagieren. Es hat sich bewährt, den Ablageort zu kennzeichnen.

Damit die Tausenden Verteilexemplare auch in der vorhandenen Zeit zielgerichtet verteilt werden können, solltet ihr folgendes beachten: Der jW-Verteiler muss offensiv handeln. Gerade auf die Person zugehen, die Zeitung mit entsprechender Ansage entgegenhalten. Bewährt haben sich kurze Bemerkungen wie: »Heute kostenlos!«, »Nur lesen!« oder einfach »Bitte!«. Nicht auf längere Diskussionen einlassen, sondern auf den Infostand verweisen. Am Infostand sollen Probeabos eingeworben werden. Der Hinweis darauf, dass es nach drei Wochen automatisch endet, wirkt motivierend. Das Ausfüllen der Listen muss korrekt erfolgen.

Am Infostand reichen zwei Personen aus. Diese sollten argumentationsfähig und schlagfertig sein. Der Stand dient als Treffpunkt für die Verteiler. Diese empfangen ihre Menge und ziehen zur Verteilung los. Wenn die Zeitungen verteilt sind, sofort zum Stand zurück und einen neuen Zeitungspacken holen. Kundgebungen dauern meistens eine Stunde. In dieser Zeit muss der Großteil der Zeitungen verteilt sein. Während der Demonstration zu verteilen, ist komplizierter. Die Verteiler sollten rechtzeitig an der Demonstrationsroute stehen.

Jeder muss wissen: Wieviel jW-Exemplare habe ich, wo und wann sind sie zu verteilen?

Die Koordination aller Handlungen muss in den Händen eines vorher bestimmten Unterstützers liegen.

Packen wir es an!

Kontakt zum Aktionsbüro: ihm@jungewelt.de, 0 30/53 63 55-50

Wer fürchtet sich eigentlich vor wem?

Polizei vor Kiezkneipen- oder Waldschützern, Instagram vor linken Bloggern, Geheimdienste vor Antifaschisten? Oder eher andersherum? Die Tageszeitung junge Welt entlarvt jeden Tag die herrschenden Verhältnisse, benennt Profiteure und Unterlegene, macht Ursachen und Zusammenhänge verständlich.

Unverbindlich und kostenlos lässt sich die junge Welt drei Wochen lang (im europäischen Ausland zwei Wochen) probelesen. Abbestellen nicht nötig, das Probeabo endet automatisch.

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