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Berliner Bewegung

Dit is Berlin: Einerseits wurde die sogenannte East Side Gallery in Friedrichshain, ein 1,3 Kilometer langes, von Künstlern bemaltes Überbleibsel der Berliner Mauer, das gern von Touristen besucht wird, zugunsten eines Hotelneubaus verkürzt. Andererseits wird in der Stadt eine Archäologieausstellung der Superlative vorbereitet, die ab September unter dem Titel »Bewegte Zeiten« im Martin-Gropius-Bau gezeigt werden soll – mit den spektakulärsten Funden der letzten 20 Jahre, sagte der Direktor des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte, Matthias Wemhoff, am Donnerstag. Zu sehen sein werden zum Beispiel die rund 35.000 Jahre alte Venus vom Hohlefels auf der Schwäbischen Alb und die beim Kölner U-Bahn-Bau freigelegte römische Hafenspundwand aus fast 2.000 Jahre alten Eichenbohlen. In allen Epochen sei »Bewegung« das Hauptmerkmal gewesen, so Wemhoff. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2018, Seite 10, Feuilleton

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