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Aprilscherz in der Krise

Witzalarm in Bayern! Gunther Hirschfelder, der an der Universität Regensburg vergleichende Kulturwissenschaften lehrt, sieht den Aprilscherz im Niedergang begriffen. »Er ist in der Krise, zumindest im privaten Bereich«, sagte er der Katholischen Nachrichtenagentur. Die »Witzkultur« habe sich durch mediale Einflüsse verschoben, glaubt Hirschfelder: »Das Verulken, der private Witz, ist aus der Mode gekommen.« Statt dessen würden die Menschen massenmedial »rund um die Uhr mit platter Comedy und zotigen Witzchen« überfüttert. »Wir haben uns von einer Witz- zu einer Beleidigungskultur entwickelt. Quasi von Heinz Erhardt und Theo Lingen hin zu Dieter Bohlen.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2018, Seite 10, Feuilleton

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