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Simbabwe: Amnestie für 3.000 Häftlinge

Harare. Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa hat die Entlassung von mindestens 3.000 Häftlingen angeordnet, um die überfüllten Gefängnisse des Landes zu entlasten. Begnadigt werden alle Frauen mit Ausnahme der zu lebenslanger Haft Verurteilten. Das teilten die Strafvollzugsbehörden des Landes am Donnerstag mit. Auch todkranke, behinderte, über 60jährige und jugendliche Häftlinge sollen demnach freikommen. Zusätzlich soll die Todesstrafe für alle, die bereits seit mindestens zehn Jahren im Todestrakt sitzen, in lebenslange Haft umgewandelt werden. Ausgenommen sind wegen Mordes, Verrats oder Raubes Verurteilte. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2018, Seite 6, Ausland

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