Aus: Ausgabe vom 09.03.2018, Seite 6 / Ausland

Hilfskonvoifahrt für die Ostghuta verschoben

Damaskus. Das Rote Kreuz hat eine für Donnerstag geplante Fahrt eines Hilfskonvois für die Zivilbevölkerung in der syrischen Region Ostghuta verschoben. Die Lage dort sei derzeit zu unsicher, um die Hilfen wie geplant auszuliefern, sagte eine Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Bereits am Montag war der Versuch einer ersten Hilfslieferung abgebrochen worden, nachdem die Fahrzeugkolonne beschossen worden war. Die östlich von Damaskus gelegene Region Ostghuta wird bisher von islamistischen Gruppen beherrscht. Derzeit wird sie von der syrischen Armee mit Hilfe russischer Luftunterstützung zurückerobert. (AFP/jW)

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