-
22.02.2018
- → Kapital & Arbeit
US-Prozesse gegen VW nicht vertagt
Fairfax. Der Volkswagen-Konzern ist in den USA mit seinem Antrag gescheitert, US-Gerichtsprozesse im Abgasskandal um sechs Monate verschieben zu lassen. Das zuständige Gericht in Fairfax entschied dies am Dienstag. VW hatte argumentiert, dass ein Prozess in der aktuellen Atmosphäre nicht verhandelt werden könne. Nach dem Bekanntwerden der Abgasversuche mit Affen hatte ein Klägeranwalt in einer Netflix-Dokumentation im Zusammenhang mit den Versuchen eine Anspielung auf Adolf Hitler und den Holocaust gemacht. Der Auftakt des ersten Prozesses ist für den 26. Februar angesetzt. Der Kläger, ein Jetta-Besitzer, fordert Schadenersatz von der US-Tocher von VW, weil ihm 2014 ein Auto mit manipulierter Abgastechnik verkauft worden sei. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!