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US-Prozesse gegen VW nicht vertagt

Fairfax. Der Volkswagen-Konzern ist in den USA mit seinem Antrag gescheitert, US-Gerichtsprozesse im Abgasskandal um sechs Monate verschieben zu lassen. Das zuständige Gericht in Fairfax entschied dies am Dienstag. VW hatte argumentiert, dass ein Prozess in der aktuellen Atmosphäre nicht verhandelt werden könne. Nach dem Bekanntwerden der Abgasversuche mit Affen hatte ein Klägeranwalt in einer Netflix-Dokumentation im Zusammenhang mit den Versuchen eine Anspielung auf Adolf Hitler und den Holocaust gemacht. Der Auftakt des ersten Prozesses ist für den 26. Februar angesetzt. Der Kläger, ein Jetta-Besitzer, fordert Schadenersatz von der US-Tocher von VW, weil ihm 2014 ein Auto mit manipulierter Abgastechnik verkauft worden sei. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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