-
20.02.2018
- → Ausland
Russland: NATO auf Balkan ist Sicherheitsproblem
Moskau. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat eine Ausdehnung der NATO auf dem Balkan als europäisches Sicherheitsproblem kritisiert. Es werde versucht, den Kontinent in zwei Teile zu spalten, und die Trennlinie rücke immer näher an die russischen Grenzen heran, sagte Lawrow der Agentur TASS zufolge serbischen Medien am Montag. »Die Erweiterung der NATO ist ein Fehler«, erklärte er bereits vor einer Reise nach Slowenien und Serbien, die für Mittwoch und Donnerstag geplant ist. »Nichts, was die NATO tut, erhöht irgend jemandes Sicherheit.« Zuletzt war im Juni 2017 der Balkanstaat Montenegro dem westlichen Militärbündnis beigetreten. Dieser Schritt sei »absolut künstlich und nicht notwendig« gewesen, bekräftigte Lawrow nun die russische Kritik daran. Moskau wirft der NATO seit Jahren vor, ihren Einfluss in Osteuropa auszudehnen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!