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Frankreichs Justiz hat Epson im Visier

Nanterre. Wegen möglicher Verbrauchertäuschung muss sich der Druckerhersteller Epson in Frankreich verantworten: Die Staatsanwaltschaft in Nanterre eröffnete nach Angaben vom Donnerstag vorläufige Ermittlungen wegen eines »eingebauten Verfallsdatums« in Druckerpatronen. Damit würden Kunden offenbar gezwungen, früher Tintenpatronen nachzukaufen, als es eigentlich nötig wäre.

Damit kommt die Staatsanwaltschaft einer Beschwerde französischer Verbraucherschützer nach. Der entsprechende Verein wirft Epson, HP, Canon und Brother vor, ihre Druckerpatronen technisch so einzurichten, dass nach einer gewissen Zeit der Druck blockiert wird, obwohl eigentlich noch Tinte darin ist. Epson ist nach eigenen Angaben einer der größten Hersteller von und Scannern weltweit. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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