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Schweiz: Protest gegen Abbau bei GE

Bern. Die Schweizer Gewerkschaft Unia hat die geplante Stellenvernichtung bei General Electric (GE) scharf kritisiert. »GE will erneut Arbeitsplätze im Aargau zerstören. Die Angestellten sollen dafür bezahlen, dass der Konzern den Anschluss an den ökologischen Umbau und die erneuerbaren Energien verpasst hat«, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft vom vergangenen Dienstag. Der Konzern plant, 1.400 Stellen an den Aargauer Standorten Baden, Birr und Oberentfelden zu streichen. Nun, so die Unia, müsse die Schweizer Regierung, der Bundesrat, »sofort eine Sistierung der Abbaupläne durchsetzen«. Nötig sei die Einrichtung einer Taskforce, an der Bund, Kantone, Gewerkschaft, Konzern und betriebliche Interessenvertretung der Beschäftigten beteiligt sein sollen. Der Fall zeige erneut, dass »die Schweiz dringend eine moderne Industriepolitik braucht«, andernfalls drohe der Industriestandort zerschlagen zu werden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2017, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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