Zum Inhalt der Seite

»Stuttgart 21« wird noch teurer

Stuttgart/Berlin. Der Bahn-Aufsichtsrat will morgen über das Dauerkrisenprojekt »Stuttgart 21« beraten und eine Erklärung abgeben. Zuletzt hieß es, der Bahnhofsneubau werde statt 6,5 Milliarden Euro nun 7,6 Milliarden kosten und weitere drei Jahre Bauzeit erfordern (bis 2024). Die Bahn AG klagt derzeit auf Übernahme der Mehrkosten aus dem Staatssäckel. Auf Grundlage eines neuen Gutachtens der Lobbyisten von Price-Waterhouse-Coopers und einer Ingenieurfirma soll am Mittwoch die Termin- und Kostensituation beraten werden. (AFP/dpa/lsw/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!