Zum Inhalt der Seite

Frankfurt hofft auf ­Zuzug von EU-Agentur

Brüssel. Das Rennen um die beiden EU-Behörden für Bankenaufsicht (EBA) und für Arzneimittelaufsicht (EMA) geht auf die Zielgerade. Nach monatelangem Schaulaufen der Bewerberstädte stimmen die EU-Länder am heutigen Montag in Brüssel über die neuen Standorte der Aufsichtsämter ab. Sie müssen wegen des »Brexits« umziehen und London verlassen. Hoffnung auf den Zuschlag für die EBA kann sich die Bankenmetropole Frankfurt am Main machen. Dagegen spricht aber aus Sicht einiger Beobachter, dass dort mit der Europäischen Zentralbank und der Versicherungsaufsicht (EIOPA) schon wichtige EU-Institutionen vertreten sind. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.11.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!