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Hintergrund: Die KP Chinas

Als die Kommunistische Partei Chinas im Jahr 1921 gegründet wurde, hatte sie ca. 50 Mitglieder. Als die Volksrepublik China 1949 gegründet wurde, hatte sich deren Zahl auf fast 4,5 Millionen erhöht. Mehr als 50 Jahre später, 2016, hatte die Partei 89,447 Millionen Mitglieder, mehr als Deutschland Einwohner, was sie zu einer der größten politischen Parteien der Welt gemacht hat.

Die Parteimitglieder stammen aus allen Gesellschaftsschichten. Die Nachrichtenagentur Xinhua gibt zur aktuellen Zusammensetzung der Partei den Anteil der Arbeiter und Bauern mit 36,95 Prozent als den größten an, gefolgt von dem der Fachkräfte und Beschäftigten aus dem Management mit 25,21 Prozent. Die verbleibenden sind Beamte, Studenten und Pensionäre.

Die Mitglieder der KPCh sind in über 4,5 Millionen Gruppen zusammengeschlossen, die durchschnittlich aus 20 Personen bestehen. Es gibt sie in fast allen städtischen Nachbarschaften, Gemeinschaften und Städten. Über 91,3 Prozent der öffentlichen (staatlichen und genossenschaftlichen) Unternehmen haben Parteigruppen am Arbeitsplatz, die den täglichen Betrieb überwachen und eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen. Solche Gruppen sind auch in 67,9 Prozent aller privaten Unternehmen und 58,9 Prozent der sozialen Organisationen präsent. Die Parteizweige auf lokaler Ebene sind die Grundlage der Führung der KPCh.

Als ihre beiden »strategischen Jahrhundertziele« bezeichnet die KPCh die Vollendung des Aufbaus Chinas zu einer »Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand«. Das zweite Ziel bezieht sich auf die Anhebung von Chinas Bruttoinlandsprodukt pro Kopf auf das Niveau der mäßig entwickelten Länder und die Realisierung der Modernisierung bis zum hundertsten Jubiläum der VR China, also bis 2049. (jW/Xinhua)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2017, Seite 3, Schwerpunkt

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