-
25.10.2017
- → Inland
VW spart sich vermutlich Milliarden
Washington. Die US-Umweltbehörden haben dem Volkswagen-Konzern grünes Licht für die Umrüstung weiterer Dieselautos gegeben. Es geht um mehr als 38.000 größere Fahrzeuge mit 3,0-Liter-TDI-Motoren, die von dem Wolfsburger Hersteller mit einer Software zur Manipulation von Abgaswerten ausgestattet worden waren. Durch die am Montag vom US-Umweltamt EPA und der kalifornischen Regierungskommission CARB erteilte Genehmigung darf der Konzern nun Geländewagen der Marken »Porsche Cayenne«, »VW Touareg« und »Audi Q7« umrüsten, die sonst gemäß eines Vergleichs mit zahlreichen Sammelklägern hätten zurückgekauft werden müssen. Das könnte der Volkswagen AG Kosten in Milliardenhöhe sparen. Bei 20.000 der insgesamt knapp 80.000 größeren Dieselautos mit Manipulationssoftware hatte sich VW von vornherein zu teuren Rückkäufen verpflichten müssen. Nach Vorwürfen der US-Umweltbehörden hatte der Konzern im September 2015 gestanden, in großem Stile bei Abgasuntersuchungen betrogen zu haben. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!