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Stahlkocher bleiben skeptisch

Düsseldorf. Die Beschäftigtenvertreter bei Thyssen-Krupp hegen auch nach einem Treffen mit dem Vorstand des Konzerns große Zweifel an der geplanten Fusion der Stahlsparte mit dem Konkurrenten Tata Steel. »Heute wurden uns die Eckpunkte der Grundsatzvereinbarung vorgestellt. Das hat zunächst nur mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet«, sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von Thyssen-Krupp Steel und ehemalige IG-Metall-Chef, Detlef Wetzel, am Freitag gegenüber Reuters. Man sei weiter skeptisch, was die Tragfähigkeit eines Jointventures betrifft. Auf ein solches hatten sich die beiden Konzerne im Grundsatz geeinigt. Am Freitag war erstmals die neue Arbeitsgruppe aus Beschäftigtenvertretern und Vorstandsmitgliedern zusammengekommen, die den Streit um die geplante Fusion beilegen soll. IG Metall und Betriebsrat befürchten den Abbau Tausender Stellen, die Schließung ganzer Standorte sowie den Verlust der Montanmitbestimmung.(Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2017, Seite 5, Inland

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