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Toshibas Chipsparte ist verkauft

Tokio. Der Verkauf der Speicherchipsparte des japanischen Toshiba-Konzerns an das unter anderem vom US-Smartphone-Riesen Apple unterstützte Konsortium des Finanzinvestors (Fonds) Bain Capital ist unter Dach und Fach. Toshiba unterzeichnete am Donnerstag einen entsprechenden Deal über den Verkauf der Tochter für zwei Billionen Yen (15 Milliarden Euro). Zur Gruppe um Bain gehören auch der staatlich gestützte Investmentfonds Innovation Network Corp. of Japan, die Japanische Entwicklungsbank, der südkoreanische Chiphersteller SK Hynix sowie neben Apple drei weitere US-Technologiekonzerne: Dell sowie die Datenspeicherhersteller Kingston und Seagate.

Toshiba trennt sich von dem Bereich, um die riesigen Löcher in der Bilanz nach dem kostspieligen Debakel im US-amerikanischen Atomenergiemarkt zu stopfen. Der Konzern hatte 2006 das Nukleargeschäft von Westinghouse Electric übernommen, das 2017 in die Pleite geschlittert war.(Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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