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Kamerun schiebt ­Nigerianer ab

Jaunde. Kamerun hat trotz der Bedrohung durch die islamistische Miliz Boko Haram rund 100.000 Flüchtlinge zurück in den Nordosten Nigerias abgeschoben. Ihnen drohe dort neue Gewalt, Vertreibung und Not, warnte die US-Organisation Human Rights Watch (HRW) am Mittwoch. Darum habe auch das UN-Flüchtlingshilfswerk bereits an Kamerun appelliert, die Abschiebungen einzustellen, bis sich die Sicherheits- und Versorgungslage im benachbarten Nigeria verbessert habe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2017, Seite 7, Ausland

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